Beziehungen unter den Kindern
Das Kind wird Mitglied einer Gruppe, in der es gleichberechtigt gegenüber anderen Kindern ist.(gleiche Rechte/gleiche Pflichten).
Das Kind kann Erfahrungen sammeln, die in dieser Vielfalt in der Familie nicht möglich sind. Es gibt Regeln, die das tägliche Miteinander bestimmen. Sie geben Orientierungshilfen, vermitteln das Gefühl des Zurechtfindens.
Es lernt Rücksichtsnahme gegenüber anderen Kindern, sich durchzusetzen bzw., anzupassen.
Es übt sich darin, Konflikte zu lösen, lernt zu streiten und zu vertragen, dabei andere zu tolerieren, wie sie sind. Es werden neue Freundschaften geknüpft und Beziehungen aufgebaut. Beim täglichen Zusammenleben entwickeln die Kinder ein Gemein- schaftsgefühl.
Unser Ziel ist es ein harmonisches, rücksichtsvolles und zugleich tolerantes Zusammenleben zu entwickeln.
Beziehung zwischen Erzieher und Kind Täglich werden wir von den Kindern auf´s Neue herausgefordert:
- unsere Arbeit am Kind immer wieder neu zu überdenken und zu hinterfragen (Reflexion)
- flexibel, spontan und einfühlsam zu sein
- unser Wissen aufzufrischen
Wir wollen den Kindern helfen, gegenwärtige und zukünftige Lebenssituationen zu bewältigen und sie zu Autonomie und Unabhängigkeit erziehen.
Wir verstehen Erzieher und Kinder als gleichwertige Partner. Das bedeutet gleiche Kompetenz in Bezug auf die Entwicklung gemeinsamer Ideen, Vor- schläge, Wünsche usw..
Wir wollen nicht als Erzieher gelten, die Kinder in eine Richtung wörtlich "ziehen" und "zerren" , sondern vielmehr Wegbegleiter sein.
Wir nehmen uns Zeit mit den Kindern zu leben und herauszufinden, was sie wirklich bewegt, was sie freut und traurig stimmt.
Da die Kinder in einer hektischen schnelllebigen Zeit aufwachsen, sehen wir es als Notwendigkeit, Zeit zum Zuhören und Erzählen zu haben.
Wir nutzen den "erwachsenen Wissensvorsprung", die Kinder durch Gespräche selbst auf Lösungswege zu bringen, mit dem Ziel, auf spätere Situationen selbstständig reagieren zu können.
Wir wollen den Kindern nahe bringen, pflegsam mit Natur und Umwelt umzugehen und Tiere und Pflanzen zu respektieren.
In seiner emotionalen Entwicklung, kann das Kind Freund, Tröster, Beschützer, Ratgeber, Begleiter, Helfer und Gesprächspartner im Erzieher finden.
Es ist uns ein Anliegen, dass das Kind Wertschätzung gegenüber Personen, Spielmaterial und Mobiliar entwickelt.
Wir sehen auch eine wichtige Aufgabe darin, Bräuche und Traditionen an die Kinder weiterzugeben, damit sie in der Lage sind, den inhaltlichen Wert zu verstehen, ohne den Konsum im Vordergrund zu sehen.